Das Freakstock. Bald ist es wieder so weit.
Es wird mein drittes Freakstock sein.
Bis vor kurzem war garnicht klar ob ich überhaupt zum Freakstock kann. Nicht grade billig so ein Ticket. Und dann diese fette Stromnachzahlung. Puh.
Dann kam Hoffnung auf. Ich hab nämlich rausgefunden, dass ich die Vorraussetzungen erfülle um ein Sozialticket zu erwerben. 50€, die hätte ich noch irgendwie zusammen schnorren können.
Obwohl die ganze Verpflegung auch wieder einiges verschlungen hätte.
Aber es würde irgendwie gehen.
Aber Gott mag mich ja, weil dann nämlich meine fast vergessene Mitarbeiteranmeldung ins Spiel kam. Du bist als Mitarbeiter dabei, stand in der Mail, im Thekenteam!
Boa, toll, das macht das ganze Freakstock noch mal um einiges günstiger. Mitarbeiterrabatt, Essen für Lau... Halleluja!
Jetzt kann ich mich ungebremst vorfreuen:D
Warum ich das Freakstock so mag?
Ich fühle mich in der JF Bewegung einfach so tierisch wohl und ich liebe es auf dem Festival herum zu laufen und alle sind genauso schräg drauf wie ich, und alle haben Jesus so lieb wie ich.
Es ist so schön die ganze Jesus-Freaks-Familie zu treffen und eine gute Zeit miteinander zu verbringen. Ich finde es auch super sinnlos am Zelt herum zu sitzen und mit den anderen herum zu spaßen, ich finde die Seminare super, ich finde die Godis super, ich finde die Live-Musik und die PartyNächte super. Ich steh auch total aufs Zelten.
Und dieses Jahr an der Theke zu arbeiten... da trifft man sicher viele Menschen:)
Ausserdem wird es dieses Jahr eine noch anders, weil wir den Boxberg hinter uns gelassen haben und auf dem Kasernengelände in Borgentreich ganz neue Möglichkeiten haben. Bestimmt wird es sehr kuschelig werden, man wird zusammenrücken müssen, das Gelände ist ja schon kleiner.
Also: Ich freue mich schon vor.
Das drückt sich so aus:
Ich habe schon ausgekundschaftet wo man in Borgentreich einkaufen kann. Es gibt einen Rewe und einen Aldi... da muss man nicht alles über die Autobahn transportieren.
Ich weiß schon mal wo in Borgentreich eine Sparkasse ist... falls man Bahres braucht.
Ich habe den Weg von zuhause nach Borgentreich schon auswendig im Kopf abgespeichert.
Und ich weiß schon welche Seminare ich besuchen und welche Bands ich sehen will, falls mein Thekendienst es zulässt. (Nicht, dass ich irgendwas davon umsetzen werde, aber Planung ist alles:)
Jedenfalls: Ich freu mich schon SOOOO dolle!
Dienstag, 14. Juli 2009
Sonntag, 12. Juli 2009
Alle eure Sorge werft auf ihn
Ich frage mich manchmal wie viel, oder eigentlich wie wenig wir Gott zutrauen.
Scheinbar ist bedingungslose Liebe in unserer menschlichen Natur einfach nicht einprogrammiert. Oder wir sind einfach zu sehr auf 'Leistung' getrimmt.
Ich habe da mal 2 verschiedene Ebenen über die ich nachgedacht habe, zwei verschiedene Ebenen auf die ich immer wieder stoße.
1. Bedingungen erfüllen
Das ist der Klassiker. "Wie kann ich etwas von Gott erbitten, wenn ich selber noch total fehlerhaft bin und seine Gnade deshalb garnicht zu schätzen weiß?"
Im Endeffekt ein großer Widerspruch zu dem, was das Christentum lehrt.
Natürlich bin ich auch nicht dafür, dass man sich ruhig wie die Axt im Walde aufführen sollte. Ich glaube auch, dass das Streben nach 'Besserung' eine Folge des Glaubens an Jesus Christus ist. Aber dennoch nur eine Folge, keine Pflicht. Man MUSS nicht immer besser werden um errettet zu sein. Man ist von dem Moment an errettet an dem man Jesus Christus als seinen Erlöser annimmt. Daran glaube ich. Ich glaube auch nicht, dass man seine Erlösung so schnell wieder verlieren kann. Zumindest nicht solange man sich als Christ bezeichnet und an Jesus Christus glaubt.
Aber dennoch scheint noch eine große Portion Angst in vielen Menschen zu stecken, dass man sein 'Heil' verlieren könnte. Oder dass man es noch garnicht verdient hat.
Dies, oder eine Menge an Abstufungen. Hier sind z.B. Geistesgaben zu nennen.
Oft hört man davon, dass man nicht um Geistesgaben bitten mag, weil man selber ja noch nicht weit genug im Glauben sei. Aber Gott gibt Gaben ja nicht als Lohn für Leistung, sondern aus Gnade. Deshalb werden sie bisweilen ja auch Gnadengaben genannt.
Aber wie kann man aus diesem Denken heraus kommen? Das ist eben die schwierige Frage. Vermutlich nur durch Heilung von Verletzungen seelischer Natur und der aktiven Einsicht, dass die Leistungsgesellschaft nun doch eben nicht immer recht hat.
2. Zuviel wollen
Ich glaube nicht, dass man von Gott 'zuviel' wollen kann. Gott ist Gott und man kann ihn um alles bitten. Ob er es auch für sinnvoll hält es auch zu erfüllen ist eine andere Frage.
Aber gehen wir mal von sinnvollen Gebetsanliegen aus, die mit wirklichen Problemen zu tun haben.
Dennoch habe ich schon gehört, dass jemand sagte: "Ich habe so viele Probleme, die KANN ich Gott ja nicht alle sagen und darum bitten mir zu helfen. Ich möchte auch Gott nicht die Ohren voll heulen."
Aber ist es nicht genau das, was Gott will? Er möchte uns doch helfen. Aber wir müssen uns auch helfen lassen. Insofern bin ich sehr dafür Gott die Ohren vollzuheulen. Damit zeigt sich ja, dass man erkannt hat, dass man nicht alles alleine schaffen kann und dass man sich unter Gottes Gnade stellt. Allerdings: Auch das zu erkennen ist oftmals wohl ein langer Weg.
Scheinbar ist bedingungslose Liebe in unserer menschlichen Natur einfach nicht einprogrammiert. Oder wir sind einfach zu sehr auf 'Leistung' getrimmt.
Ich habe da mal 2 verschiedene Ebenen über die ich nachgedacht habe, zwei verschiedene Ebenen auf die ich immer wieder stoße.
1. Bedingungen erfüllen
Das ist der Klassiker. "Wie kann ich etwas von Gott erbitten, wenn ich selber noch total fehlerhaft bin und seine Gnade deshalb garnicht zu schätzen weiß?"
Im Endeffekt ein großer Widerspruch zu dem, was das Christentum lehrt.
Natürlich bin ich auch nicht dafür, dass man sich ruhig wie die Axt im Walde aufführen sollte. Ich glaube auch, dass das Streben nach 'Besserung' eine Folge des Glaubens an Jesus Christus ist. Aber dennoch nur eine Folge, keine Pflicht. Man MUSS nicht immer besser werden um errettet zu sein. Man ist von dem Moment an errettet an dem man Jesus Christus als seinen Erlöser annimmt. Daran glaube ich. Ich glaube auch nicht, dass man seine Erlösung so schnell wieder verlieren kann. Zumindest nicht solange man sich als Christ bezeichnet und an Jesus Christus glaubt.
Aber dennoch scheint noch eine große Portion Angst in vielen Menschen zu stecken, dass man sein 'Heil' verlieren könnte. Oder dass man es noch garnicht verdient hat.
Dies, oder eine Menge an Abstufungen. Hier sind z.B. Geistesgaben zu nennen.
Oft hört man davon, dass man nicht um Geistesgaben bitten mag, weil man selber ja noch nicht weit genug im Glauben sei. Aber Gott gibt Gaben ja nicht als Lohn für Leistung, sondern aus Gnade. Deshalb werden sie bisweilen ja auch Gnadengaben genannt.
Aber wie kann man aus diesem Denken heraus kommen? Das ist eben die schwierige Frage. Vermutlich nur durch Heilung von Verletzungen seelischer Natur und der aktiven Einsicht, dass die Leistungsgesellschaft nun doch eben nicht immer recht hat.
2. Zuviel wollen
Ich glaube nicht, dass man von Gott 'zuviel' wollen kann. Gott ist Gott und man kann ihn um alles bitten. Ob er es auch für sinnvoll hält es auch zu erfüllen ist eine andere Frage.
Aber gehen wir mal von sinnvollen Gebetsanliegen aus, die mit wirklichen Problemen zu tun haben.
Dennoch habe ich schon gehört, dass jemand sagte: "Ich habe so viele Probleme, die KANN ich Gott ja nicht alle sagen und darum bitten mir zu helfen. Ich möchte auch Gott nicht die Ohren voll heulen."
Aber ist es nicht genau das, was Gott will? Er möchte uns doch helfen. Aber wir müssen uns auch helfen lassen. Insofern bin ich sehr dafür Gott die Ohren vollzuheulen. Damit zeigt sich ja, dass man erkannt hat, dass man nicht alles alleine schaffen kann und dass man sich unter Gottes Gnade stellt. Allerdings: Auch das zu erkennen ist oftmals wohl ein langer Weg.
1. Petrus 5, 7 Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch
Samstag, 11. Juli 2009
"Hey, Ich lieb dich!" - Gottes Liebe
Dieses Jahr war bisher, rein Glaubensmässig, eine schwere Prüfung für mich. Und zwar nicht im Glauben an Gott sondern im Glauben an mich selber.
Im Glauben an Gott hatte ich eigentlich nie wirklich große Probleme. Ich mag Gott, er mag mich... irgendwie schon super.
Aber an mich selber zu glauben? An meine Talente? Puh. Das ist widerum eine schwierige Sache. Mir haben früher zu viele Leute erzählt ich sei nichts wert, als dass ich jetzt uneingeschränkt an mich selber glauben könnte. Ja. Gott mag mich wie ich bin und so... aber die Komplexe schleichen sich halt durch die Hintertür.
Dann kam dazu, dass ich letztes Jahr mein Theologie Studium abgebrochen habe. Dass ich dazu dann auch keine Ausbildungsstelle gefunden habe, bis jetzt nicht.
Dafür hab ich mich schön in die Gemeindearbeit gestürzt. Wenn ich schon so nichts auf die Reihe kriege, dann schaff ich halt was für de Gemeinde. Naja, ich habs versucht. Auch da bin ich gescheitert. Ich hab versucht zuviel zu machen, und hab alles nur halb geschafft. Frust über die Gemeindesituation kam dazu und der Drang die Gemeinde irgendwie 'besser' zu machen. Quasi für andere Leute mit zu 'brennen'... aber dazu hat einfach mein Lampenöl nicht gereicht... wie bei den törichten Jungfrauen.
Vor einiger Zeit dann habe ich alle verantwortlichen Positionen in der Gemeinde abgegeben. Die Leitung des Gebetsabend. Die Leitung von Open Doors. Der Vorsitz im Verein. Der Hauskreis dessen Leitung ich mal inne hatte war schon vorher aufgelöst worden. Ich mache auch keinen Lobpreis mehr (also Gitarre spielen und singen), wenn ich mich nicht dazu in der Lage fühle und predige nur noch, wenn ich wirklich was von Gott aufs Herz gelegt wurde.
Ich war und bin mir vollkommen darüber im klaren, dass ich überfordert war mit der ganzen Situation. Im privaten und in der Gemeinde. Und im Endeffekt war ich auch froh in der Gemeinde keine Verantwortung mehr tragen zu müssen.
Aber dennoch, nach der Erleichtung kam das Gefühl versagt zu haben. Ich war meinen Aufgaben nicht gewachsen gewesen. Ich hatte für die Gemeinde und für Gott etwas reißen wollen. (ja diese Reihenfolge war Realität und das war wohl auch ein Grund warum ich gescheitert bin)
Als ich Ende Mai zum WilloFreak gefahren bin, fuhr ich mit einem Gefühl einfach nur weg zu wollen. Weg von dem Streit und Stress in der Gemeinde. Weg von dem Gefühl eine Versagerin zu sein und der Verwunderung darüber, dass mich meine Geschwister in der Gemeinde immernoch mögen obwohl ich im Endeffekt auch einigen Schaden angerichtet hatte.
Eigentlich wollte ich vorallem weg von meinem gewohnten Umfeld, hin zu Gott.
Auch wenn es nur ein kleiner Ausbruch aus dem Alltag sein konnte.
Aber warum ich mich jetzt vorallem aufs WilloFreak beziehe ist folgendes. Naja, es war da, aber es hätte auch in jedem anderen Gottesdienst oder in der Gebetszet sien können oder was auch immer. Jedenfalls hat Gott mir da gesagt, dass er mich liebt. Einfach so. Wow.
Also ich habs bisher nicht so mit Eindrücken und dererlei Gaben. Aber falls das einer war, wars cool.
Einen Abend nach dem Abendmahl jedenfalls stand ich im Lobpreis. Und ich hab mir Gedanken gemacht, dass man vor dem Abendmahl ja meist seine Sünden bekennt, man bekennt dass man ein Sünder ist und Errettung allein in der Gnade Gottes ist.
Und ich dachte darüber nach, dass mein ganzes Versagen demnach aus meiner 'Sündenkartei' gestrichen ist. Gott also nicht mehr daran denkt und mich nicht mehr danach beurteilt was ich falsch gemacht habe. Ein unheimlich krasser und schöner Gedanke.
Allerdings hatte in dem Moment wohl der blöde Typ mit dem Pferdefuß was dagegen, dass ich mich gut fühle, denn ich hatte genau einen Gedanken im Kopf: 'Haha, bin ich verlogen'. Satan spricht ja so gerne in der Ich-Form, damit man nicht merkt, dass es nicht die eigenen Gedanken sind, die man im Kopf hat.
Aber da stand das so im Gegensatz zu dem, was ich davor gedacht hatte, dass ich es irgendwie bemerkt hab, dass dieser Gedanke total absurd war.
Und dann kam das eigentlich krasse. Gott sagte zu mir:
Maja ich liebe dich.
Ich liebe dich trotz deines Versagens.
Ich liebe dich trotz deiner Fehler.
Ja ich liebe dich sogar obwohl du manchmal verlogen bist.
Hui. Naja, sagen, da denkt man immer so an Stimmen und so. Eigentlich hat es sich mehr in meinen Kopf gedownloadet.
Jedenfalls es war da, klar und deutlich. Ein unglaublich gutes Gefühl. Ich mein, klar, man weiß, dass Gott einen liebt. Man weiß, dass Gott einem Sünden vergibt. Aber ich glaube, man versteht es meistens nicht wirklich, weil man zu sehr in menschlichen Massstäben denkt. Ich zumindestens. So nach dem Motto: Irgendwas bleibt immer hängen.
Und dann das so gesagt zu bekommen.. tolle Sache.
Naja. Leider ist danach nicht alles total leicht gewesen. Ich bin nun mal in keiner einfachen Gemeinde. An dem Tag an dem es bei den JF Ennepetal keinen Stress gibt wird uns wahrscheinlich was fehlen. Aber irgendwie habe ich jetzt zumindestens eine Perspektive.
Ich weiß, dass ich einige Dinge langsam angehen lassen muss. Ich versuche innerhalb der Gemeinde nicht mehr so auf den Putz zu hauen und allen den Lösungsvorschlag den ich hab aufdrängen zu wollen. Ich versuche mir selber nicht so einen großen Druck zu machen.
Aber der Punkt ist: Gott liebt mich. Mich, Maja, die Versagerin. Ich bin in seinen Augen liebenswert. Dieses Wissen macht schon viel. Ich bin in Gottes Augen liebenswert, auch wenn ichs in meinen eigenen oftmals nicht bin. Aber in Gottes Augen bin ich es.
Das ist so schön.
Im Glauben an Gott hatte ich eigentlich nie wirklich große Probleme. Ich mag Gott, er mag mich... irgendwie schon super.
Aber an mich selber zu glauben? An meine Talente? Puh. Das ist widerum eine schwierige Sache. Mir haben früher zu viele Leute erzählt ich sei nichts wert, als dass ich jetzt uneingeschränkt an mich selber glauben könnte. Ja. Gott mag mich wie ich bin und so... aber die Komplexe schleichen sich halt durch die Hintertür.
Dann kam dazu, dass ich letztes Jahr mein Theologie Studium abgebrochen habe. Dass ich dazu dann auch keine Ausbildungsstelle gefunden habe, bis jetzt nicht.
Dafür hab ich mich schön in die Gemeindearbeit gestürzt. Wenn ich schon so nichts auf die Reihe kriege, dann schaff ich halt was für de Gemeinde. Naja, ich habs versucht. Auch da bin ich gescheitert. Ich hab versucht zuviel zu machen, und hab alles nur halb geschafft. Frust über die Gemeindesituation kam dazu und der Drang die Gemeinde irgendwie 'besser' zu machen. Quasi für andere Leute mit zu 'brennen'... aber dazu hat einfach mein Lampenöl nicht gereicht... wie bei den törichten Jungfrauen.
Vor einiger Zeit dann habe ich alle verantwortlichen Positionen in der Gemeinde abgegeben. Die Leitung des Gebetsabend. Die Leitung von Open Doors. Der Vorsitz im Verein. Der Hauskreis dessen Leitung ich mal inne hatte war schon vorher aufgelöst worden. Ich mache auch keinen Lobpreis mehr (also Gitarre spielen und singen), wenn ich mich nicht dazu in der Lage fühle und predige nur noch, wenn ich wirklich was von Gott aufs Herz gelegt wurde.
Ich war und bin mir vollkommen darüber im klaren, dass ich überfordert war mit der ganzen Situation. Im privaten und in der Gemeinde. Und im Endeffekt war ich auch froh in der Gemeinde keine Verantwortung mehr tragen zu müssen.
Aber dennoch, nach der Erleichtung kam das Gefühl versagt zu haben. Ich war meinen Aufgaben nicht gewachsen gewesen. Ich hatte für die Gemeinde und für Gott etwas reißen wollen. (ja diese Reihenfolge war Realität und das war wohl auch ein Grund warum ich gescheitert bin)
Als ich Ende Mai zum WilloFreak gefahren bin, fuhr ich mit einem Gefühl einfach nur weg zu wollen. Weg von dem Streit und Stress in der Gemeinde. Weg von dem Gefühl eine Versagerin zu sein und der Verwunderung darüber, dass mich meine Geschwister in der Gemeinde immernoch mögen obwohl ich im Endeffekt auch einigen Schaden angerichtet hatte.
Eigentlich wollte ich vorallem weg von meinem gewohnten Umfeld, hin zu Gott.
Auch wenn es nur ein kleiner Ausbruch aus dem Alltag sein konnte.
Aber warum ich mich jetzt vorallem aufs WilloFreak beziehe ist folgendes. Naja, es war da, aber es hätte auch in jedem anderen Gottesdienst oder in der Gebetszet sien können oder was auch immer. Jedenfalls hat Gott mir da gesagt, dass er mich liebt. Einfach so. Wow.
Also ich habs bisher nicht so mit Eindrücken und dererlei Gaben. Aber falls das einer war, wars cool.
Einen Abend nach dem Abendmahl jedenfalls stand ich im Lobpreis. Und ich hab mir Gedanken gemacht, dass man vor dem Abendmahl ja meist seine Sünden bekennt, man bekennt dass man ein Sünder ist und Errettung allein in der Gnade Gottes ist.
Und ich dachte darüber nach, dass mein ganzes Versagen demnach aus meiner 'Sündenkartei' gestrichen ist. Gott also nicht mehr daran denkt und mich nicht mehr danach beurteilt was ich falsch gemacht habe. Ein unheimlich krasser und schöner Gedanke.
Allerdings hatte in dem Moment wohl der blöde Typ mit dem Pferdefuß was dagegen, dass ich mich gut fühle, denn ich hatte genau einen Gedanken im Kopf: 'Haha, bin ich verlogen'. Satan spricht ja so gerne in der Ich-Form, damit man nicht merkt, dass es nicht die eigenen Gedanken sind, die man im Kopf hat.
Aber da stand das so im Gegensatz zu dem, was ich davor gedacht hatte, dass ich es irgendwie bemerkt hab, dass dieser Gedanke total absurd war.
Und dann kam das eigentlich krasse. Gott sagte zu mir:
Maja ich liebe dich.
Ich liebe dich trotz deines Versagens.
Ich liebe dich trotz deiner Fehler.
Ja ich liebe dich sogar obwohl du manchmal verlogen bist.
Hui. Naja, sagen, da denkt man immer so an Stimmen und so. Eigentlich hat es sich mehr in meinen Kopf gedownloadet.
Jedenfalls es war da, klar und deutlich. Ein unglaublich gutes Gefühl. Ich mein, klar, man weiß, dass Gott einen liebt. Man weiß, dass Gott einem Sünden vergibt. Aber ich glaube, man versteht es meistens nicht wirklich, weil man zu sehr in menschlichen Massstäben denkt. Ich zumindestens. So nach dem Motto: Irgendwas bleibt immer hängen.
Und dann das so gesagt zu bekommen.. tolle Sache.
Naja. Leider ist danach nicht alles total leicht gewesen. Ich bin nun mal in keiner einfachen Gemeinde. An dem Tag an dem es bei den JF Ennepetal keinen Stress gibt wird uns wahrscheinlich was fehlen. Aber irgendwie habe ich jetzt zumindestens eine Perspektive.
Ich weiß, dass ich einige Dinge langsam angehen lassen muss. Ich versuche innerhalb der Gemeinde nicht mehr so auf den Putz zu hauen und allen den Lösungsvorschlag den ich hab aufdrängen zu wollen. Ich versuche mir selber nicht so einen großen Druck zu machen.
Aber der Punkt ist: Gott liebt mich. Mich, Maja, die Versagerin. Ich bin in seinen Augen liebenswert. Dieses Wissen macht schon viel. Ich bin in Gottes Augen liebenswert, auch wenn ichs in meinen eigenen oftmals nicht bin. Aber in Gottes Augen bin ich es.
Das ist so schön.
tada...
ich hab mal wieder bock aufs bloggen bekommen und belebe diesen blog hiermit neu:)
vielleicht kriege ich ja sogar einige gedanken aufgeschrieben, die in meinem kopf rumspuken, damit hab ich mich in letzter zeit echt schwer getan. zwar finde ich es nach wie vor spannend mich mit gott und seinem wort, etc. auseinander zu setzen. das ganze aber aufzuschreiben ist schon eine schwierigere sache. das konnte ich mal ganz gut, aber so das letzte jahr hat mir nur der kopf geschwirrt und ich habe nichts zustande gebracht. was schade ist. jetzt starte ich mal einen versuch^^
vielleicht kriege ich ja sogar einige gedanken aufgeschrieben, die in meinem kopf rumspuken, damit hab ich mich in letzter zeit echt schwer getan. zwar finde ich es nach wie vor spannend mich mit gott und seinem wort, etc. auseinander zu setzen. das ganze aber aufzuschreiben ist schon eine schwierigere sache. das konnte ich mal ganz gut, aber so das letzte jahr hat mir nur der kopf geschwirrt und ich habe nichts zustande gebracht. was schade ist. jetzt starte ich mal einen versuch^^
Montag, 30. Juni 2008
Gaben
Grade hatte ich eine Unterhaltung über Gaben.
Dabei gings darum, dass jemand bisweilen prophetische Träume hat, oder zumindest Träume bei denen Gott ihm etwas sagen will. Ich hingegen kann mich nie an meine Träume erinnern und träume auch nur wirres Zeug das eher nichtssagend ist.
Da kam doch der Gedanke auf, dass ich ja eventuell schon weiter im Glauben sei, und Gott deshalb nicht das Werkzeug 'Träume' nutzt um sich mir mitzuteilen.
Allerdings glaube ich ja nicht, dass Gaben wie die Prophetie was damit zu tun hat, wie weit man im Glauben ist. Schließlich steht im 1. Korinther 14 man solle z.B. eher nach der Prophetie streben als nach der Zungenrede. Also kann das ja schon mal nicht hinkommen. Ich hab zwar die Gabe der Zungenrede aber die Person mit der ich das Gespräch geführt habe hatte schon Prophetien, dabei bin ich schon viel länger Christ und habe dementsprechend mehr Wissen und so. Also wäre die Gabenverteilung davon abhängig wie weit man im Glauben ist, so müssten die Gaben bei uns beiden andersherum verteilt sein, weil Prophetie eher erstrebenswert ist, laut Bibel & laut Paulus.
Also ist diese Überlegung ja schon mal nicht schlüssig.
Allerdings bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Gott die Geistesgaben genauso verteilt wie er sie für nötig hält.
Hätte ich jetzt nen prophetischen Eindruck würde ich wahrscheinlich niemandem davon erzählen, weil ich mir nicht sicher wäre, ob es wirklich einer war. Mein Gesprächspartner hingegen hat damit weniger Probleme. Also ist die Gabe der Prophetie bei ihm ganz genau richtig aufgehoben.
Ich könnte noch ein paar andere Beispiele nennen bei denen Gaben genauso verteilt wurden, dass sie passend waren.
Deshalb hat die Verteilung von Geisteshaben nichts damit zu tun, wie weit man im Glauben ist uns wieviel Wissen man angehäuft hat.
Aber natürlich gibt es auch Gaben bei denen Wissen wichtig ist.
Zum Beispiel wenn es darum geht eine Gemeinde zu leiten. Um eine Gemeinde zu leiten muss man natürlich auch von Gott befähigt sein. Aber andererseits braucht man auch Wissen um damit andere Leute anleiten zu können und ihnen Tipps zu geben. Aber nichtsdestotrotz entscheidet Gott auch hier.
Deshalb ist es für eine Gemeinde vermutlich tödlich, wenn man bei geistlichen Ämtern so agiert wie mit weltlichen. Wenn man ein Amt besetzen will, wäre es fatal den zu nehmen, der grade da ist und nicht Gott um Hilfe zu Bitten.
Dabei gings darum, dass jemand bisweilen prophetische Träume hat, oder zumindest Träume bei denen Gott ihm etwas sagen will. Ich hingegen kann mich nie an meine Träume erinnern und träume auch nur wirres Zeug das eher nichtssagend ist.
Da kam doch der Gedanke auf, dass ich ja eventuell schon weiter im Glauben sei, und Gott deshalb nicht das Werkzeug 'Träume' nutzt um sich mir mitzuteilen.
Allerdings glaube ich ja nicht, dass Gaben wie die Prophetie was damit zu tun hat, wie weit man im Glauben ist. Schließlich steht im 1. Korinther 14 man solle z.B. eher nach der Prophetie streben als nach der Zungenrede. Also kann das ja schon mal nicht hinkommen. Ich hab zwar die Gabe der Zungenrede aber die Person mit der ich das Gespräch geführt habe hatte schon Prophetien, dabei bin ich schon viel länger Christ und habe dementsprechend mehr Wissen und so. Also wäre die Gabenverteilung davon abhängig wie weit man im Glauben ist, so müssten die Gaben bei uns beiden andersherum verteilt sein, weil Prophetie eher erstrebenswert ist, laut Bibel & laut Paulus.
Also ist diese Überlegung ja schon mal nicht schlüssig.
Allerdings bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Gott die Geistesgaben genauso verteilt wie er sie für nötig hält.
Hätte ich jetzt nen prophetischen Eindruck würde ich wahrscheinlich niemandem davon erzählen, weil ich mir nicht sicher wäre, ob es wirklich einer war. Mein Gesprächspartner hingegen hat damit weniger Probleme. Also ist die Gabe der Prophetie bei ihm ganz genau richtig aufgehoben.
Ich könnte noch ein paar andere Beispiele nennen bei denen Gaben genauso verteilt wurden, dass sie passend waren.
Deshalb hat die Verteilung von Geisteshaben nichts damit zu tun, wie weit man im Glauben ist uns wieviel Wissen man angehäuft hat.
Aber natürlich gibt es auch Gaben bei denen Wissen wichtig ist.
Zum Beispiel wenn es darum geht eine Gemeinde zu leiten. Um eine Gemeinde zu leiten muss man natürlich auch von Gott befähigt sein. Aber andererseits braucht man auch Wissen um damit andere Leute anleiten zu können und ihnen Tipps zu geben. Aber nichtsdestotrotz entscheidet Gott auch hier.
Deshalb ist es für eine Gemeinde vermutlich tödlich, wenn man bei geistlichen Ämtern so agiert wie mit weltlichen. Wenn man ein Amt besetzen will, wäre es fatal den zu nehmen, der grade da ist und nicht Gott um Hilfe zu Bitten.
nicht gut genug... wie weit muss man sein?
Ich les grad dieses Buch über Seelsorge und unter anderem sagt es, dass jeder Seelsorge betreiben kann. Allerdings hört man ja oft von Christen, dass sie zu einigen Aufgaben nicht fähig seien.
Also natürlich ist nicht jeder für alle Aufgaben in der Gemeinde geschaffen, andererseits denke ich schon, dass jeder Christ fähig ist sich geistlich einzubringen. Natürlich, wer sich gestern bekehrt hat, wird heute nicht zu hochtheologischen ergüssen fähig sein. das ist ja klar.
Dennoch: Wer als Christ behauptet er könne etwas nicht tun, weil er nicht weit genug sei, oder weil er noch zu viel Sünde in seinem Leben hat, der behauptet auch irgendwie damit, dass gott nicht dazu fähig ist, sein Unvermögen zu beheben oder seine Sünden fort zu nehmen.
Zumal es wahrscheinlich für den Glauben nichts tödlicheres gibt, als wenn man versucht der perfekte sündenfreie Christ zu sein. Man kann sicherlich darauf hinarbeiten, aber wenn man seine Leistung als Christ immer davon abhängig macht wieviel man sündigt, dann wird man niemals zu einem befriedigenden Ergebnis kommen. Der Mensch ist nun mal nicht perfekt.
Deshalb brauchen wir ja auch Gott. Und deshalb ist es auch nicht dreist Gott um Hilfe zu bitten etwas zu schaffen, wenn man selber noch nicht 'gut genug' ist. Ganz im Gegenteil: Es wäre dreist es nicht zu tun, denn damit würde man Gott nicht zutrauen etwas ändern zu können. Soll heißen, man stellt seine Macht in Frage. Bei Gott zählt nunmal auch nicht der Massstab Hilfe gegen Leistung. Gott hilft auch so, man muss ihn nur darum bitten.
Also natürlich ist nicht jeder für alle Aufgaben in der Gemeinde geschaffen, andererseits denke ich schon, dass jeder Christ fähig ist sich geistlich einzubringen. Natürlich, wer sich gestern bekehrt hat, wird heute nicht zu hochtheologischen ergüssen fähig sein. das ist ja klar.
Dennoch: Wer als Christ behauptet er könne etwas nicht tun, weil er nicht weit genug sei, oder weil er noch zu viel Sünde in seinem Leben hat, der behauptet auch irgendwie damit, dass gott nicht dazu fähig ist, sein Unvermögen zu beheben oder seine Sünden fort zu nehmen.
Zumal es wahrscheinlich für den Glauben nichts tödlicheres gibt, als wenn man versucht der perfekte sündenfreie Christ zu sein. Man kann sicherlich darauf hinarbeiten, aber wenn man seine Leistung als Christ immer davon abhängig macht wieviel man sündigt, dann wird man niemals zu einem befriedigenden Ergebnis kommen. Der Mensch ist nun mal nicht perfekt.
Deshalb brauchen wir ja auch Gott. Und deshalb ist es auch nicht dreist Gott um Hilfe zu bitten etwas zu schaffen, wenn man selber noch nicht 'gut genug' ist. Ganz im Gegenteil: Es wäre dreist es nicht zu tun, denn damit würde man Gott nicht zutrauen etwas ändern zu können. Soll heißen, man stellt seine Macht in Frage. Bei Gott zählt nunmal auch nicht der Massstab Hilfe gegen Leistung. Gott hilft auch so, man muss ihn nur darum bitten.
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